NABU Hochschwarzwald


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Falter-Exkursionen im Hochschwarzwald

Hochmoorbläuling (Foto: Herbert Steffny)
Hochmoorbläuling (Foto: Herbert Steffny)
Pfaffenhütchen-Harlekin  (Foto: Herbert Steffny)
Pfaffenhütchen-Harlekin (Foto: Herbert Steffny)
Hochmoorgelbling (Foto: Herbert Steffny)
Hochmoorgelbling (Foto: Herbert Steffny)
Brauner Bär (Foto: Herbert Steffny)
Brauner Bär (Foto: Herbert Steffny)

Schmetterlinge sind unter den Insekten die schillernden Popstars. Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Schwalbenschwanz sind vielen Natur- und Gartenfreunden wohlbekannt. Auch auf blumenreichen Wiesen, an Wegrändern und Waldsäumen kann man die „fliegenden Edelsteine“ bewundern. Manche haben als Kind sogar die Raupen des Tagpfauenauges auf Brennnesseln gefunden und die Falter daraus gezogen und das Wunder der Metamorphose kennengelernt! Weniger geläufig ist das Heer der Nachtfalter, von denen es ein Vielfaches an Arten im Vergleich zu den Tagfaltern gibt. Diese im Volksmund auch „Motten“ genannten Schmetterlinge, was von der falschen Übersetzung der englischen Bezeichnung „Moth“ (= Nachtfalter) kommt, sind nachtaktiv und somit heimlich und schwerer zu beobachten. Schmetterlinge sind wie viele andere Insekten mittlerweile stark im Rückgang begriffen. Die Hauptursachen sind das Verschwinden der naturnahen Lebensräume und der Pestizideinsatz.

 

Von Spannern, Spinnern und Bären

 

Der NABU Hochschwarzwald wird im Sommer in zwei Exkursionen Naturinteressierte unter fachlicher Leitung von Diplom-Biologe Herbert Steffny und Dr. Bernhard Kleine in die Welt der heimischen Schmetterlinge und deren Biologie einführen. Bei der Tagfalterexkursion werden wir bei einer kleinen Wanderung durch die Natur am Tage fliegende Schmetterlinge, deren Nektarpflanzen und Lebensweise kennenlernen.

 

Zur gesonderten Nachtfalterexkursion treffen wir uns vor der Abenddämmerung und werden über einige Stunden in der Dunkelheit an einer UV-Lichtquelle die dadurch angelockten sehr unterschiedlichen Schmetterlinge kennenlernen. Darunter befinden sich nicht nur graue und braune Spanner, Spinner und Bären, sondern auch eine erstaunliche Vielfalt von bunten oder kunstvoll filigran gezeichneten Arten, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. 

 

Wir hoffen, dass der Verlauf der Corona-Pandemie eine Durchführung im Sommer ermöglicht.

 

Termine, Treffpunkt und weitere Details werden rechtzeitig bekannt gegeben. 


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